Kinderwunsch Standort Dorsten

Chancen und Risiken

Risiken für die Patientin

Unter regelmäßiger engmaschiger Kontrolle der Behandlung sind ernsthafte Nebenwirkungen selten. Bei weniger als 5 Prozent der Patientinnen führt die hormonelle Stimulation zu einer Überfunktion der Eierstöcke. Dabei kann es zur Bildung freier Flüssigkeit im Bauchraum und zu Schmerzen kommen.
Eine erhöhte Gefahr, an Krebs zu erkranken, ist nach heutiger Kenntnis nicht vorhanden. Allerdings ist durch eine IVF-Behandlung die Wahrscheinlichkeit für eine Mehrlingsschwangerschaft erhöht. Wir empfehlen daher, bei Frauen unter 37 Jahren nur 2 Embryonen zurückzusetzen.

Wie erfolgversprechend ist eine Behandlung?

Die Erfolgsaussicht für eine Schwangerschaft liegt bei einer einfachen Hormonbehandlung in Verbindung mit einer Insemination zwischen 10 und 15 Prozent pro Zyklus. Ist die Fruchtbarkeit nachhaltiger gestört, muss über eine IVF- oder ICSI-Behandlung nachgedacht werden. Hier liegen die Erfolgsaussichten bei 20 bis 35 Prozent pro Behandlungsversuch. Nach mehreren Behandlungen kommt es bei etwa 60 bis 80 Prozent der Paare zu einer Schwangerschaft.

Risiken für das Kind

Das Risiko einer Fehlbildung beim Kind ist nach bisherigem Kenntnisstand sowohl bei einer herkömmlichen IVF-Behandlung als auch bei einer ICSI-Behandlung nicht erhöht.

Wörterbuch

Insemination = Samenübertragung
IVF = In-vitro-Fertilisation = Künstliche Befruchtung
in vitro = lateinisch im Glas
ICSI = Intracytoplasmatische Spermieninjektion