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Donogene Insemination

Wenn weder im Ejakulat noch im Hodengewebe bewegliche Spermien nachweisbar waren, besteht für den Mann leider keine Aussicht, ein genetisch eigenes Kind zu bekommen. Für diese Paare kommt eine Insemination mit Spendersperma in Frage. Das verwendete Sperma stammt aus Samenbanken von gesunden Spendern und wird anhand der Merkmale des Mannes (z. B. Blutgruppe, Haar- und Augenfarbe) ausgesucht. Lagerung und Versand erfolgen tiefgefroren in flüssigem Stickstoff. Die Insemination findet am Standort Dorsten statt.

Diese Methode ist für verheiratete Paare geeignet. Bereits vor Beginn der Therapie wird durch eine notarielle Beglaubigung die gemeinsame Elternschaft anerkannt, der Ehemann wird der rechtliche Vater des Kindes und damit der Spender von eventuellen Unterhaltsansprüchen ausgenommen. Das Kind hat das Recht, ab dem 18. Geburtstag Namen und Identität des Spenders zu erfahren. Dem Kinderwunschpaar werden die Personalien des Spenders nicht mitgeteilt.

Donogene Inseminationen werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Schwangerschaftsraten dieser für die Frau kaum belastenden Behandlung liegen pro Zyklus bei ca. 20 Prozent. Erfahrungen zeigen, dass entgegen aller Vorurteile die meisten Kinderwunschpaare mit Ihrer Entscheidung für diese Behandlung sehr zufrieden sind.

Donogene Inseminationen sind möglich bei:

Wörterbuch

donare = lateinisch schenken, beschenken
Donor = Spender
donogene Insemination = Insemination mit Spendersperma
Azoospermie = Fehlen von Spermien im Ejakulat
Ejakulat = Samenflüssigkeit
TESE = Testikuläre Spermienextraktion = Hodenbiopsie = operative Entnahme von Hodengewebe