Fruchtbarkeitsvorsorge

Rechtzeitiges Einfrieren von Eizellen kann Ihre Aussicht auf eine spätere Schwangerschaft verbessern!

Zum Zeitpunkt der Geburt hat jedes weibliche Neugeborene viele Millionen Eizellen in den Eierstöcken.  Im Laufe des Lebens werden es immer weniger. Sind es zum Zeitpunkt der Geburt noch hunderttausende von Eizellen in den Eierstöcken, so sind es zum Beginn der Geschlechtsreife nur noch etwa 20.000. Selbst in den Jahren der höchsten Fruchtbarkeit verliert jede Frau monatlich viele Eizellen auf Grund von Alterungsprozessen. Zusätzlich verschlechtert sich auch die Qualität der verbleibenden Eizellen durch die natürliche Zellalterung.

Der Wunsch nach einer spontanen Schwangerschaft erfüllt sich im Alter von Anfang 40 nur noch bei jeder zehnten Frau. Ab dem 45. Lebensjahr ist der Eintritt einer Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes selten. Die meisten Frauen wissen um die Begrenztheit ihrer fruchtbaren Phase. Viele können ihren Kinderwunsch aber nicht zur biologisch optimalen Zeit realisieren – aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen oder weil ihnen noch der passende Partner fehlt.

Dank moderner Einfriertechniken (Fachbegriff: „Kryokonservierung“) ist es heute möglich, die weiblichen Fruchtbarkeitsreserven besser auszuschöpfen und unbefruchtete Eizellen für eine spätere Wunschschwangerschaft zu kryokonservieren. Voraussetzung dafür ist, dass die Eizellekryokonservierung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erfolgt – optimalerweise in einem Alter von Ende 20 bis Mitte 30. Dafür sprechen aktuelle medizinische Daten. Die Kosten für die Kryokonservierung von Eizellen als Fruchtbarkeitsvorsorge werden nicht von der Krankenkasse übernommen.
Wir beraten Sie gerne individuell und ausführlich über die Möglichkeiten Ihrer individuellen Fruchtbarkeitsvorsorge.